Studie

Zusammenfassung des "Executive Summary" der Studie "Kostenvergleich von verschiedenen Therapieformen gegen Enuresis nocturna"

Enuresis nocturna liegt vor, wenn Kinder ab dem 5. Lebensjahr an mindestens zwei Nächten pro Monat einnässen

  • Enuresis nocturna ist die häufigste Störung im Kindesalter. Allein in der Schweiz sind pro Jahr rund 70‘000 Kinder und Jugendliche betroffen
  • Bei einer Desmopressintherapie sind die Rückfallquoten sehr hoch, während Alarmsysteme bei über der Hälfte der Kinder zu einem Rückgang des
    Bettnässens während und auch nach Abbruch der Behandlung führen und somit eindeutig nachhaltiger sind
  • Spätestens wenn der Therapieerfolg in die Analyse miteinbezogen wird, erweisen sich die Weckapparate als deutlich kostenwirksamer als die medikamentösen Therapien
  • In der Schweiz werden im Status quo jährlich rund CHF 27.4 Mio. für die Therapie von Enuresis aufgewendet – Würden für die Behandlung ausschliesslich
    die Weckapparate RAPIDO-SEC® verwendet, würde dies zu jährlichen Kosteneinsparungen in Höhe von CHF 12 Mio führen (+44%)
  • Noch beeindruckender: zusätzlich zu den geringeren Kosten würden beinahe doppelt so viele Personen (21'000) trocken als im Status quo.

 

Auf den Punkt gebracht
Behandlungen mit dem Weckapparat versprechen längerfristig den grösseren Erfolg als Pharmakotherapien (v.a. viel geringere Rückfallquote)
Die Kosten-Effektivitäts-Analyse zeigt deutlich, dass die Behandlung mit dem Weckapparat zusätzlich auch am Günstigsten ist